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23.10.2025
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Präsenztreffen

VoiceUp!-Jugendnetzwerk trifft sich zum zweiten Mal

Ende Oktober kamen Vertreter:innen des VoiceUp!-Jugendnetzwerks aus ganz Deutschland zusammen, um sich intensiv mit aktuellen Themen rund um VoiceUp! zu beschäftigen, Ideen weiterzuentwickeln und ihre Perspektiven einzubringen. Auch DKJS-Geschäftsführer Frank Hinte war dabei.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat sich das VoiceUp!-Jugendnetzwerk zu einem gemeinsamen Arbeitswochenende in Berlin getroffen, und die Stimmung hätte inspirierender kaum sein können. Zehn engagierte junge Menschen aus ganz Deutschland kamen in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zusammen.

 

Ein Wochenende voller Teamgeist und kreativer Impulse

 

Das Treffen war geprägt von intensiver Zusammenarbeit, offenen Diskussionen und gegenseitiger Wertschätzung. Neben kreativer Projektarbeit stand ein Thema besonders im Fokus: die Vorbereitung der VoiceUp!-Pressekonferenz am 3. Dezember, bei der die Ergebnisse der aktuellen VoiceUp!-Befragung von jungen Menschen für junge Menschen vorgestellt werden.

Begleitet wurde das Wochenende von der AG Kommunikation des Jugendnetzwerks, die aktiv Social-Media-Inhalte produzierte.

Ein besonderer Moment war die gemeinsame Abschlussreflexion: Die jungen Netzwerk-Mitglieder betonten ihre große Motivation, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Für das Team von VoiceUp! ein berührendes und wichtiges Signal: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

Frank Hinte: „Vertrauen – auf beiden Seiten“

 

DKJS-Geschäftsführer Frank Hinte nutzte das Wochenende, um persönlich mit den jungen Erwachsenen ins Gespräch zu kommen. Sein Eindruck war geprägt von Offenheit und tiefem Respekt für das Engagement des Jugendnetzwerks:

„Ich war einfach neugierig zu hören, was die jungen Erwachsenen erlebt haben. Viele hatten in den letzten Monaten zu ganz unterschiedlichen Themen gearbeitet – von Demokratie bis Klimaschutz – und ich wollte wissen, wie es ihnen damit ergangen ist.“

Besonders bewegt habe ihn, wie sehr junge Menschen unter gesellschaftlicher Polarisierung leiden:

„Manche erzählen, dass sie kaum noch offen sagen können, was sie denken. Da müssen wir Erwachsenen uns ehrlich fragen, ob wir genug Räume schaffen, in denen sie angstfrei diskutieren können.“

Trotz dieser Herausforderungen überwiege für ihn der optimistische Blick:

„Viele Jugendliche haben anfangs gezweifelt, ob wir es wirklich ernst meinen. Sie kennen es, dass Erwachsene gern ‚über‘ sie reden, aber selten ‚mit‘ ihnen. Inzwischen spüren sie: Hier geht es um echten Dialog und gemeinsames Handeln. Und wir als Stiftung vertrauen ihnen genauso. Dieses gegenseitige Vertrauen ist die Basis für echte Beteiligung – und dafür, dass junge Stimmen in Zukunft noch stärker gehört werden.“

 

Ausblick auf 2026: Kommunikation, Beteiligung und neue Impulse

 

Gemeinsam mit dem VoiceUp!-Jugendnetzwerk plant die DKJS nun die nächsten Schritte für das Jahr 2026. Im ersten Quartal stehen die Ergebnisse der VoiceUp!-Befragung und deren Kommunikation im Vordergrund. Danach sollen weitere Maßnahmen folgen, die sich direkt an den Bedarfen und Ideen junger Menschen orientieren.

Schon jetzt bringt das Jugendnetzwerk zahlreiche Impulse ein, die weit über VoiceUp! hinauswirken und die Arbeit der Stiftung nachhaltig bereichern. Das Wochenende war uns ein Fest!

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